Schneiderei-Markt 2017

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Am Sonntag war ich meiner Schwägerin beim Schneiderei-Markt in der Ottakringer Brauerei. Und Frau Raxn war auch da! Helga Neubauer von schnittmenge.at hat diesen Markt letztes Jahr erstmalig veranstaltet. Ich hatte zwar vor, hinzugehen, hab es dann aber doch nicht geschafft. Als ich dann die Nachberichte gelesen und Fotos angeschaut habe, war ich ganz enttäuscht, dass ich nicht dort war und habe mir einen Besuch für heuer fix eingeplant! Die Jeanswerkstatt im Februar, ebenso von Helga organisiert, habe mir schon mal nicht entgehen lassen und als mir Helga vor ein paar Wochen dann auch noch eine Einladung zum Schneiderei Markt schickte, war die Vorfreude perfekt!



Ich hab einige wohl bekannte Markt-Teilnehmerinnen getroffen – die Biostoffe.at oder den Stoffsalon, wo ich immer wieder sehr gerne einkaufe und mich beraten lasse. Lorenzi Scheren war auch dabei: Dort habe ich kürzlich meine Schneiderschere schleifen lassen und bin total zufrieden! Wie neu! Am Stand von schnittmenge gab es nicht nur wunderbare Stoffe zum Angreifen, Kennenlernen und zu Erstehen – nein, es gab auch eine Mini-Jeanswerkstatt. Da konnte ich bei Charly Oberhofer noch ein paar Fragen loswerden, die nach dem Nähen der ersten Jeans für mich (Die kennt ihr noch nicht, ich weiß! Aber sobald es tolle Fotos davon gibt, hält mich nichts mehr!) aufgetaucht sind.



Dann gab es einige Aussteller_innen, die ich so vom HörenSagenGooglen kannte. Das Werkbuchcafé ist so eines und ich hab mich total gefreut, durch so viele schöne und spannende Bücher durchblättern zu können! Da wäre schon das eine oder andere dabei, das meine Bibliothek gut ergänzen würde. Ich werde jedenfalls bald mal im Werkbuchcafé im 2. Bezirk vorbeischauen, dort gibt’s ja nicht nur Bücher, sondern auch coole Workshops.



Total beeindruckt hat mich der Stand von Veronika Persché. Bei meinen Stitching Sessions bei Walter Lunzer, der am Samstag vor Ort war, hab ich von Veronikas Knitting Sessions schon gehört. Aber die auf den großen Strickmaschinen gefertigten Strickstoffe live zu sehen, anzugreifen… das hat mich wirklich begeistert! Unglaublich tolle Muster, ein fantastischer Griff, unterschiedliche Materialien und viele Möglichkeiten. Und eine total sympathische Frau! Genial! Ich möchte auf jeden Fall bei einer der nächsten Knitting Sessions von Veronika Persché teilnehmen und sowas selbst ausprobieren. Wenn euch das auch interessiert, Termine gibt’s hier.





Ganz angetan war ich auch von Feiner Faden, der Zwirnknöpfe-Manufaktur aus dem 18. Bezirk. Ich habe mir vier kleine Eva-Knöpfchen gekauft und beim Workshop „Die alte Tradition der Zwirnknöpfe“ mitgemacht. Petra Mühlberger hat dabei sehr anschaulich erklärt, wie man einen einfachen Zwirnknopf wickelt, es gab ein Infoblatt dazu und wir konnten gleich alle selbst einen Knopf wickeln. Den Anfang hatte Petra schon vorbereitet, denn als Anfänger_in einen Knopf in nur einer Stunde zu wickeln wäre etwas schwierig. So war der Rohling schon aufgeschlagen und wir haben den Knopf mit der zweiten Farbe ausgenäht. Ich fand das total spannend, es hat großen Spaß gemacht, ich bin total zufrieden mit meinem Ergebnis – mein einziger Kritikpunkt am Zwirnknopf-Workshop sind die 10 Euro Materialkostenbeitrag, die ich nicht ganz nachvollziehen kann. Aber ich muss mir jedenfalls einige Rohlinge besorgen, denn ich bin angefixt! ;-)


Begeistert hat mich auch der Stand von brandless. brandless ist die erste europäische Marke, aus Wien übrigens, die sich auf die Herstellung von umweltfreundlichen Textilien ohne Branding spezialisiert hat. 2014 gegründet, setzen die zwei sehr sympathischen Herren den ganzen Markenzeichen, Logowahnsinn, Konsumdruck etc. ihre zeitlosen, hübschen T-Shirts ohne Logo und Markerl entgegen. Sie lassen also Platz für Individualismus und das finde ich echt cool! Fair produziert werden die Leiberln in Indien, brandless ist Mitglied der Fair Wear Foundation. Beim Schneiderei-Markt gab es nicht nur die Shirts zu kaufen, sondern auch die Restbestände der GOTS-zertifizierten Jerseys aus 100 % Baumwolle. Und da habe ich zugeschlagen und die jeweils noch vorhandenen 1,5 Meter in weiß und dunkelblau gekauft. Unglaublich streichelweiche Stoffe, die ich nun vernähen darf. Der weiße Jersey schreit gleich nach den #12coloursofhandmadefashion, auch wenn ich da ein paar Tage zu spät kommen werde. Aber ich hab zumindest schon damit begonnen und verrate euch dann mit dem Post zum Shirt gleich meine Tipps zum Vernähen dieser superfeinen Stoffe. Die Jungs haben mir verraten, dass sie überlegen, die Stoffe als Meterware in ihr Sortiment aufzunehmen – da solltet ihr gleich mal dran bleiben!


Ja und das Essen ist definitiv auch noch eine Erwähnung wert, auch wenn dies hier ein Nähblog ist ud am Essensfoto sieht, dass das auch ganz gut so ist, hehe! Aber das Catering vom 7stern war einfach so umwerfend und hat gut zum Schneiderei-Markt gepasst! Es gab unglaublich leckere Lunch-Bowls zum selbst zusammenstellen. Vom Kichererbsen-, Couscous- oder Nudelsalat über Hummus und Guacamole bis zu Balsamicozwiebeln und gegrilltem Gemüse reichte die Auswahl, mit der man seine Box füllen lassen konnte. Außerdem gab´s noch total hübsche Torten, Tartes und Kuchen, die ich zwar nicht beim Markt aber schon mehrmals im 7stern verkostet habe – großartig!

Ich bin noch immer ganz angetan von den Erlebnissen und interessanten Menschen am Sonntag. Da waren einfach sehr besondere Aussteller_innen und viel Inspiration dabei, eine ganz tolle Atmosphäre und ein erstaunlich gemischtes Publikum! Vielen Dank an Helga Neubauer/schnittmenge.at für die Organisation des tollen Schneiderei-Markts! Hier auf Facebook könnt ihr euch noch mehr Fotos anschauen! Hoffentlich gibt’s im nächsten Jahr wieder eine neue Ausgabe, ich wär in jedem Fall dabei!

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Shirts und Hosen in Frühlingsfarben

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Mein Sohn brauchte dringend neue Hosen und Kurzarm-Shirts. Also ich ich mal zu wirklich bunten, frühlingsfarbenen Stoffen gegriffen und der Sohn hat auch ausgewählt. Und ich finde es großartig - dieses bunte Kind! :-D

Ich habe ihm zwei neue Pauli-Hosen nach dem fritzi&schnittreif-Schnitt genäht, wie schon die letzten beiden aus Nosh-Jeans-Sweat aus dem :: stoffbüro ::. Einmal in toffee, wie schon beim letzten Mal, und ganz neu in Koralle. Das ist eine wirklich knallige, aber coole Farbe. Die Taschen habe ich mit Streifenjersey in aqua-weiß gemacht, die Kombi taugt mir sehr! Die Hosen sind diesmal schon in Nummer 110/116, das ist in der Länge noch ziemlich reichlich. Daher habe ich die Bündchen bei den Füßen enger gemacht, damit sie nicht über die Fersen rutschen, wenn J keine Schuhe anhat. So passt es jetzt super und ich freue mich, dass ihm die Hosen wieder sehr lange passen werden.


Dazu gibts Hamburger Liebe-Ringel von Albstoffe, ich mag diesen Stoff total gern. Sehr gefreut habe ich mich, dass das fuchsiafarbene Bündchen aus dem :: stoffbüro ::, die ja auch von Albstoffe produziert werden, genau der selbe Farbton ist wie einer der Streifen. Cool!


Das Outfit ist beim Beflanzen der Terrasse schon zum Einsatz gekommen. Schon toll, so einen gut gekleideten Helfer zu haben! :)



Zwei weitere Shirts sind entstanden: Einmal ein weiteres LeBretöngen, nach dem neuesten Schnitt von pedilu. Ich finde diese Teilung an Vorder- und Rückenteil ja so großartig und freue mich, dass ich damit den petrolfarbenen Rest verbrauchen konnte, schön komibiniert zu Nosh-Ringel-Reststücken in Aqua-weiß. Wieder mit Rundhals und 3/4-Ärmeln, das passt einfach super! 


Den Stoff für das Fuchsleiberl hat sich J selbst bei den Biostoffen ausgesucht. Gute Wahl, finde ich. Dieses Shirt ist gleich wie das obige Ringelleiberl nach dem Raglanshirt-Schnitt von Klimperklein entstanden. Den Schnitt finde ich einfach so klassisch toll, er wächst unglaublich lange mit und sitzt gut. Jetzt schon in 116 genäht und nicht mal so reichlich ... huch, das geht einfach viel zu schnell mit dem Großwerden! 



Das Fuchsleiberl ist das erste, das ich auf meiner Overlock genäht habe. Ich hab bisher ja immer mit der normalen Nähmaschine genäht, zugegeben mit einer sehr guten, der Janome Horizon. Aber nun habe ich in den Stitching Sessions bei Walter Lunzer - wo ich mein wundervolles Brautkleid nähe, also eigentlich zwei <3 - wieder auf der Industrie-Overlock genäht und diesmal konnte ich nicht mehr widerstehen! Das Versäubern von (dünnen) Webstoffen wird auf einer normalen Nähmaschine einfach nicht mal annähernd so schön, wie auf einer Overlock. Und auch Jersey näht sie grandios, auch wenn ich sagen muss, dass ich mit dem Overlock-Stich meiner Janome immer extrem zufrieden war.

Da ich hohe Qualitätsansprüche an meine Nähmaschinen habe und sich die Investition in die Janome Horizon total ausgezahlt hat, habe ich auch diesmal in ein tolles Stück investiert und mir eine Babylock enlighten geleistet. Gekauft habe ich sie ums Eck im Nähcenter, wo ich wirklich total gut beraten und eingeschult wurde - die Besitzerin hat mir die Babylock nur auf meine eigene Gefahr gezeigt, hihi - und die Maschinen auch ausprobiert hab. Ich war total überrascht, dass ich meine Overlock gleich mit nach hause nehmen konnte und über den Aktionspreis und das Garnpaket hab ich mich auch gefreut!

Zuhause hab ich sofort gestartet und gleich dieses bereits zugeschnittete Raglanshirt genäht. Ich kann mich gar nicht satt sehen an diesen wunderschönen Nähten! Etwas Übung brauch ich schon noch, das Halsbündchen hab ich offenbar etwas zu viel gespannt oder ich müsste das Differenzial runter drehen (?), denn da ist der Fuchsstoff etwas eingekräuselt. Aber alles halb so wild - der Bub liebt sein Leiberl!


Wir sind nun bereit für alle Unternehmungen, die in nächster Zeit so anstehen. Und ich bin bereit für die kurzen Hosen, die J noch braucht! Mit Schrecken habe ich an den sommerlichen Tagen der letzten Woche festgestellt, dass die Sachensuchershorts vom Vorjahr zwar noch super passen, aber alle Shorts zu klein sind. Also, ich bin dann mal nähen! ;)




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Hosen
Schnitt: Pauli von  fritzi&schnittreif

Bretonshirt
Stoffe: Nosh (Streifen) und ein anderer Jersey aus meinem Fundus; Bündchen von biostoffe.at
Schnitt: LeBretöngchen, Größe 110, Rundhals, Dreiviertel-Ärmel. Von Pedilu.

Raglanshirts
Stoffe: Fuchsstoff aka Triangle Tipi blau von Stoffonkel, Hamburger Liebe-Ringel  aus der Einhorn-Kollektion, von Albstoffe sowie Bündchen in helltürkis, alle von biostoffe.at, Bündchen fuchsia aus dem :: stoffbüro ::
Schnitt:

Noch ein Wickelkleid, bitte! :: Blogtour

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Ich mag Wickelkleider total gerne. Komischerweise hab ich aber nicht viele. Ich besitze da ein schwarzes, vor ca. 13 Jahren gekauftes Wickelkleid aus Viskose, das ich nur mehr sehr selten trage. Und dann habe ich mir auch schon wieder vor einiger Zeit das Wickelkleid aus dem Ottobre 5/13 genäht. Ich mag es gern und trage es vor allem im Sommer, schnell umgewickelt und auf an die Alte Donau, ihr wisst schon! ;-)


Nun hat Monika von schneidernmeistern ...noch ein Wickelkleid, bitte! rausgebracht und mich zu ihrer Blogtour eingeladen. Schon seit 10. Mai gibts es bei vielen tollen Bloggerkolleginnen sportliche, schicke, bequeme, coole und fantastische Wickelkleider zu sehen. Ich freue mich total, dabei zu sein und euch heute mein neues Wickelkleid zu zeigen, in das ich mich gleich total verliebt habe. Ich kann es nie erwarten, bis es wieder gewaschen und getrocknet ist!


In den kühlen Tage Anfang Mai habe ich es mit Leggings oder Jeans drunter und Sneakers getragen. Nun kommt es mit Sandalen zum Einsatz. Ich mag es so wie so.

Im Schnitt sind vier verschiedene Ärmel enthalten: Kurze und lange Ärmel, 3/4-Läge (die habe ich hier gewählt) und Ellbogen-Länge. Die Länge habe ich etwas gekürzt, das Kleid endet dennoch unter dem Knie, wie im Schnitt vorgesehen - ich denke also, dass die Kürzung mehr meiner geringeren Körpergröße geschuldet war.

Wie bei eigentlich allen Schnitten habe ich oben eine Nummer kleiner genäht und das passt wunderbar. Einfach unterhalb der Taille sanft auf die größere Nummer schwenken. Die Möglichkeit, zwei Größen in einem Kleid zu kombinieren, das zählt für mich zu den größten Vorteilen, die Selbernähen mit sich bringt! Denn wenn ich mir ein Kleid kaufen möchte, ist es ganz oft oben zu weit oder um den Po rum zu eng. Und selbst nähe ich es einfach so, wie es mir passt! <3


Ich trage das Kleid ohne Top drunter und fühle mich sehr wohl damit. Bei mir lässt es, genäht aus dünnem Bio-Jersey, keine tiefen Einblicke zu und ich finde es so ziemlich sexy! Bei Stoffen, die lockerer oder schwerer fallen, wie beispielsweise Leinenjersey, würde es wohl auch bei mir ohne Top drunter nicht gehen.

Am Rücken gibts zwei Abnäher, die das Kleid auf Taillenhöhe auf Figur bringen, durch die Bindebänder betont man nochmal seine Taille, darauf steh ich total. Das Kleid ist legere geschnitten, aber nicht oversized und eben an den relevanten Stellen anliegend! ;-)

Ich finde es genial - der Stoff fürs nächste Exemplar liegt bereits bereit! Ich bin nur nicht sicher, ob es kurze oder 3/4-Ärmel haben soll! ;-)


Nun übergebe ich an die wunderbare Frau Gold, die am Montag ihr #nocheinwickelkleidbitte vorstellen wird. Ich bin selbst schon sehr gespannt! Und übermorgen, am Freitag gibts bei Monika von Schneidernmeistern dann das Finale der Blogtour zu ihrem grandiosen neuen Schnitt! Bis dahin gibts den Schnitt auch noch zum Einführungspreis!

Hier also die Vor- und Rückschau zur Blogtour zu #nocheinwickelkleidbitte:

Liebe Monika, ich danke dir sehr für diesen tollen Schnitt und die Einladung zum Nähen eines Designbeispiels samt Einladung zur Blogtour!

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Kleid
Stoff: Bio-Jersey von Lillestoff, schon letztes Jahr bei biostoffe.at gekauft

Lisbon-Cardigan, FrauBecky und ein Tangram-Loop

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Ich bin total auf den Body-Geschmack gekommen. Besonders mit Röcken und Hosen, die einen höheren Bund haben (wie die gezeigte Hose ihn nicht hat ;-)), gefallen mir meine Kurzarm-Bodies sehr gut! Diesmal habe ich für FrauBecky von fritzi&schnittreif einen Uni-Bio-Jersey in Marine vernäht, wirklich schön klassisch und zu einigen meiner Hosen und Röcke passend. Die Beinabschlüsse habe ich mit dunkelblauem Falzgummi versäubert, das bewährt sich wirklich gut!


Dazu passend habe ich mir einen ganz simplen Loop aus einem halben Meter Tangram-Jacquard aus dem :: stoffbüro :: genäht. Ich musste diesen wahnsinnig tollen, weichen und angenehm zu tragenden Stoff einfach auch in marine-taupe haben, nachdem er in schwarz-taupe schon ständiger Begleiter war!

Den Stoff habe ich zuerst einmal daquer durchgeschnitten und dann dalängs zusammengenäht und dann zum Ring geschlossen oder so. Also total simpel, sogar ohne Versäuberung. Kann man aber beim Tragen recht gut verstecken. ;-)


Und jetzt kommts! Ich habe mir einen Lisbon-Cardigan aus Nosh-Jeans-Sweat genäht. Der ist sowas von großartig und noch besser als erträumt geworden, ich ziehe ihn gar nicht mehr aus! So schick, so ein passgenauer Schnitt, so vielseitig einsetzbar, ich komm aus dem Schwärmen gar nimmer raus. 


Die Inspriation für den Lisbon-Cardigan aus dem Jeans-Sweat von Nosh habe ich von Dominique von Kreamino, die sich einen in gelb genäht hatte. Und der ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf, also musste ich mir auch einen nähen. Die Passform kannte ich ja schon von meinem Strickpunkt-Cardigan, den Stoff hab ich schon unzählige Male mit Begeisterung vernäht - Dreamteam also! 


Nachdem ich noch genau 7 Stück farblich exakt passende Kam Snaps zuhause hatte, habe ich mich für die entschieden. Nachdem der Cardigan durch den Jeans-Sweat etwas sportlicher wirkt, finde ich die total gut dazu. Ich habe den rausstehenden Teil der Kam Snaps mit dem Stanleymesser vorsichtig eingeschnitten und so kann man die Snaps gut öffnen, sie halten aber auch gut zu.


Beim Kragen habe ich ein kleines Extra eingebaut - eine Bündchenversäuberung samt Aufhänger. Einfach hübsch anzusehen bzw. praktisch, weil die Jacke an wärmeren Tagen eine tolle Drüberziehjacke ist und Platz in der Garderobe findet.


Ich schau jetzt  noch bei RUMS 20/17 vorbei und schicke euch liebe Grüße!

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Body
Schnitt: FrauBecky, von fritzi&schnittreif. Der Schnitt wurde mit von fritzi&schnittreif zur Verfügung gestellt. Tausend Dank!
Stoff: Bio-Jersey, marine, exklusiv im :: stoffbüro ::, Falzgummi in dunkelblau, ebenso aus dem :: stoffbüro ::

Cardigan
Schnitt: Lisbon-Cardigan, in deutscher Übersetzung aus der Näh-Connection. Der Schnitt wurde mir zur Verfügung gestellt, herzlichen Dank an Annika!
Stoff: Jeans-Sweat von Nosh, dunkelblau, aus dem :: stoffbüro ::

Loop
Stoff: Tangram-Jacquard, Bio, produziert in Deutschland von Albstoffe, marine/taupe, exklusiv im :: stoffbüro ::



LeBretöngchen mit Herz

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Petra von pedilu hat vor einigen Wochen zum Probenähen ihres neuen Kinderschnittes aufgerufen. LeBretöngchen ist ein gerade geschnittenes, legeres Basic­-Shirt im maritimen Breton-Stil.


Das Shirt gibts mit U-Boot-Ausschnitt und Rundhalsausschnitt - ich habe mich hier für den Rundhalsausschnitt entschieden. Die Ärmel sind in Dreiviertel-Länge entstanden (lange Ärmel hat Petra auch noch hinein gepackt) und das passt meinem Sohn richtig gut! Ich hatte es mal probeweise so genäht und gedacht, dass ich ja noch kürzen kann, falls er die Dreiviertel-Ärmel nicht mag. Aber ich musste sie unbedingt genau so lassen!

 
Ich habe LeBretöngchen für J nach der ersten Version aus dem Probenähen genäht, aus einem Shirt von mir, das mir einfach zu groß war. Erst nach der Anprobe, wo klar war, dass das Shirt super passt, durfte sich J einen der Plots, die mir Catrin aus dem :: stoffbüro :: mit der letzten Bestellung mitgeschickt hatte, aussuchen. Sofort hat er sich für das Bügelperlenherz entschieden, das ich nicht auf die Brust bügeln durfte, weil dann könne er es ja gar nicht sehen! <3

So hat er jedenfalls die größte Freude mit seinem Herz-Leiberl! Ich bin auch ganz verzückt!


Nach der ersten Runde im Probenähen hat Petra den Schnitt noch etwas verändert - das Shirt ist nun ein Eizerl länger als ihr es hier seht und auch die Ärmel sind etwas anders, es gibt nun weniger Stoff im Schulterbereich, der typische Breton-Look kommt aber trotzdem noch gut raus!

Ich habe mir schon Stoff rausgelegt, für ein gestreiftes LeBretöngchen, ganz klassisch! Und vielleicht baue ich dann auch noch die Teilung in Vorder- und Rückenteil ein, die der Schnitt bietet. Und vielleicht auch noch eine Brusttasche, damit alle Möglichkeiten ausprobiert sind! ;-)

J liebt sein Shirt seit dem Gründonnerstag und hat es gleich zum Ostereierfärben anbehalten.




Mehr über den Schnitt LeBretöngchen und die tollen Shirts der anderen Probenäherinnen könnt ihr euch heute bei Petra anschauen. Den Schnitt gibts bis 14.05.17. zum Einführungspreis, schaut beispielsweise gleich mal im :: stoffbüro :: vorbei, da könnt ihr euch auch gleichzeitig mit tollen (Streifenliebe-)Jersey für euer Bretöngchen eindecken! ;)

Für alle Plotterinnen gibts zum Schnitt auch eine Plot-Datei - eine superliebes Segelbötchen, die Geburtstagsjolle, das so heißt, weil man auch die Geburtstagszahlen ins Segel plotten kann!


Liebe Petra, vielen Dank für diesen spannenden Schnitt, da werden in den nächsten Wochen und Jahren noch ein paar mehr LeBretöngchens folgen, denn den Schnitt gibts von Größe 92 bis 158! Den Schnitt und die Anleitung zu LeBretöngchen habe ich fürs Probenähen zur Verfügung gestellt bekommen. 

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Shirt
Schnitt: LeBretöngchen, Größe 110, Rundhals, Dreiviertel-Ärmel. Von Pedilu.
Stoff: Nosh Jersey, dunkelblau, von meiner zu groß gewordenen FrauMarlene.

Familien-Loops :: plottenohneplotter

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Wir waren zu einer Wohnungseinweihungsparty eingeladen, da war Familienpartner_innen-Look gefragt. Mit dem Buben kann ich recht einfach als Partner-Lookie gehen, bekommt er ja öfters Shirts aus den Resten meiner Shirts! Aber mit dem Mann? 


Das war nicht so einfach, also haben wir ausgekoffert, dass wir alle drei in schwarz gehen und einen neuen Loop in türkistönen dazu tragen. Die habe ich genäht und da gerade #änniskonfettiparty voll im Gange war, musste ich einfach noch was drauf plotten. Ohne Plotter versteht sich. Mit der Schere zugeschnitten. Für mich gab es zitronengelbe Dreiecke - die habe ich zum Teil geschmolzen weil zu heiß drauf gebügelt. Aber ich habe einfach noch zwei größere Dreicke drüber gebügelt und das Malheur ist komplett versteckt! M hat Vierecke auf seinem Loop und das Kind hat in logischer Konsequenz Drei- und Vierecke bekommen. Und nicht nur Miniringeljersey und Türkis/Petrol-Uni, sondern auch den von mir so geliebten Herzerlstoff. Daraus habe ich für ihn schon vor langer Zeit einen sehr geliebten Jumpsuit genäht und eine kleines Restchen war davon noch übrig!


Und diesen Beitrag schicke ich nun gleich zu #änniskonfettiparty, wo es ums Plotten ohne Plotter geht! Ihr könnt auch noch mitmachen, die Sause läuft bis 25. Mai 2017 und es gibt tolle Dinge zu gewinnen!

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Loops
Für uns Erwachsene hab ich einen Stoffstreifen mit der Breite 70 cm, fürs Kind einen mit der Breite 60 cm zusammen genäht. Sitzt so sehr locker, passend für den Sommer oder wenn man den Loop auch drinnen tragen möchte!