Usedom :: ichliebegrau :: #farbensause :: und ein rotes Tuch

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Dagmar von Zwirnguin hat die Farbensause Vol. 2 ausgerufen. Schon seit einigen Tagen gibts bei ihr jeden Tag eine Farbe, die unter dem Stichwort "Kombinieren" vorgestellt wird, jeweils von einer Gastbloggerin. Heute ist Grau dran. Daher nütze ich mit meiner neuen grauen Usedom die Gelegenheit und mach mit bei der Farbensause.

Das Fledermaus-Shirt habe ich mir nach dem schnittreif-Schnitt Usedom aus unglaublich edlem Merinojersey genäht. Ein feiner, schwer fallender Stoff, unglaublich zart und weich, angenehmst zu tragen... Ich muss sagen, der Stoff ist teuer, aber er ist echt jeden Cent wert! Ich bin sehr sehr begeistert!

Das grau ist ein anthrazit-grau, eine sehr schöne Farbe, die ich gerne trage.


Anthrazit-grau trägt sich wunderbar zu zitronengelb. Es stimmt schon, wie letztes Jahr bei Zwirnguin zu lesen war, dass gelb jeder Frau steht. Allerdings, wie im verlinkten Artikel zu lesen ist, passt nicht jeder Frau, jedem Menschen, jedes gelb. Das kommt auf den Farbtyp an - wie bei sehr vielen andern Farben auch, also rot, grün, rosa/pink etc. - welcher Farbton passt. Mir als Wintertyp passt zitronengelb sehr gut. Das war für mich echt gewöhnungsbedürftig, diese Farbe, aber wenn man den Unterschied - ich mit zitronengelb oder mit dottergelb - mal gesehen hat, dann ist man überzeugt. ;-)


Grau mit grau gefällt mir auch. Allerdings bin ich da haglich. Warme Grautöne mit kühlen Grautönen zu kombinieren, das mag ich gar nicht. Aber so finde ich es toll und ich fühl mich damit echt gar nicht wie die sprichwörtliche graue Maus ;-)



Oh ja, grau mit blau ist auch toll!


Zu grau mag ich fast alle Blautöne - von pastellblau über royalblau bis zu marine. Alles hübsch! Hier selbst gestricktes Dreickstuch und Hose in royalblau.


Jetzt möchte ich euch noch mein neues Tuch zeigen. In einem kühlen dunkelrot finde ich es umwerfend zu dem grauen Usedom-Shirt. 


Das Tuch ist ein Heaven&Space nach der Anleitung von Martina Behm von Strick mich! Das Muster ist im Grunde sehr einfach, was aber nicht heißt, dass es plauder-tauglich ist. Wie viel ich bei diesem Tuch zurückgehoben habe, ich wills gar nicht so genau wissen! Aber es zahlt sich aus - es ist schlichtweg genial!

Spannend finde ich, dass sich das Muster so zusammenrafft, wie ihr es an den Enden sehen könnt. Den Mittelteil habe ich gedämpft, damit das Tuch größer ist und sich um den Hals herum nicht so zusammenzieht, sondern besser wärmt.

Und die Wolle .. ja das ist meine absolute Lieblingswolle - Rosy Green Merino Cheeky Joy in der Farbe Rose Garden. Das finde ich lustig, denn bei Rose Garden denke ich an rosa und nicht an dieses bezaubernde dunkelrot... :)


Ja und dann habe ich für euch zum Thema Kombinationen mit grau noch ein altes Stück aus meinem Kasten rausgekramt, voller Erinnerungen an meinen ersten Trip nach Hamburg ... oh man ... wow. Pink. Damals noch mit teilweise pinken Haaren. Und pinkem Blazer.


Irgendwie ist mir die Farbe über die Jahre ziemlich abhanden gekommen. Aber wenn ich mir die Fotos anschaue, sollte ich sie dringend wieder in der Vordergrund holen. Ich find die Kombi nämlich ziiiemlich leiwand.


Also schicke ich nun meinen Post rüber zu Dagmar von Zwirnguin zur Farbensause Volume 2 und bin schon total gespannt, wer heute Schönes in Grau präsentiert!


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Shirt:
Schnitt: Usedom von schnittreif, genäht mit der schwächeren Fledermauslinie
Stoff: Merinojersey, anthrazit, 170 g/m2 von Extremtextil

Rotes Tuch:
Strickmuster: Heaven&Space von Strick mich!
Wolle: Rosy Green, Merino Cheeky Joy, Farbe: Rose Garden/Rosengarten, Verbrauch: ca. 180 Gramm

Blaues Tuch

Zitronengelbes Tuch

J wie Joggingkleid in Jeansblau

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Heute gehts auch bei mir weiter mit den 12 Letters of Handmade Fashion. Laura Tagträumerin hat am 1. Februar ein J gezogen. Anders als beim W vom Jänner hielten sich diesmal meine Ideen in Grenzen. J wie Jersey - naja, Jeans - brauchen noch mehr Vorlaufzeit, Jeansrock - doch welcher Schnitt?, Jacke - doch brauch ich die und wenn ja, welcher Schnitt und geht das so schnell? J wie Joggingkleid - ja, besser, aber ich bin ehrlich, total umwerfend ist dieses J auch nicht.

Aber ich finde das jeansblaue Kleid ziemlich toll und eigentlich gehts bei den 12 Letters of Handmade Fashion ja darum, schöne Dinge für sich selbst zu machen. Und ich, für mich, möchte nicht auf die Schnelle ein Stück nähen, das zwar ein total originelles J ist, dann aber eigentlich mehr im Kasten rumliegt, weil ich doch nicht so ganz überzeugt bin.



Ich habe mein unglaublich bequemes Joggingkleid aus FrauFannie, Joggingrock und FrauPauli zusammen gebaut. Der Grundschnitt ist also eine FrauFannie von  fritzi&schnittreif. Der Saumabschluss ist vom Joggingrock Etta von Schneidernmeistern und die tollen Taschens sind, in der Größe angepasst, von der fritzi&schnittreif-Hose FrauPauli. Es gab da mal bei Nosh so ein ähnliches Kleid, das mir nicht mehr aus dem Sinn ging... Die Taschen sind fertig 12 cm breit und 8 cm von der vorderen Mitte platziert. Ich finde, das passt so ganz gut!


 Der jeansblaue/dunkelblaue Sweat ist von Nosh, ebenso wie die Bündchen und auch der Taschen-Stoff.

Dazu trage ich unglaublich gemütliche, praktische und wärmende Stulpen. Die habe ich aus dunkelgrau melierter Wolle im Rippenmuster gestrickt und ich trage sie seit einigen Wochen rauf und runter. Eigentlich wollte ich sie im Patentmuster stricken, das habe ich beim ersten Stück auch gemacht. Allerdings war das ganze dann so voluminös, dass gar keine schönen Falten zustande kamen beim runterwursteln, das gefiel mir nicht. Also aufgetrennt und mit 2 rechts/2 links-Muster getrickt und so finde ich sie echt gut!


Mein jeansblaues Joggingkleid schicke ich nun also zu den 12 Letters of Handmade Fashion und ich bin schon seeehr gespannt auf den 29. Februar, wenn alle Stücke bei Tagträumerin vorgestellt werden. Die Sammlung von Selmin und dem W ist ja wirklich umwerfend! Und auf den nächsten Buchstaben bin ich sowieso total neugierig!


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Kleid:
Schnitt: FrauFannie von  fritzi&schnittreif, Joggingrock Etta von schneidermeistern, FrauPauli von  fritzi&schnittreif 
Stoff: Sweat dunkelblau von Nosh übers :: stoffbüro ::

Stulpen:
Muster: eigenes
Wolle: Lang Yarns 120, dunkelgrau meliert

Unterhosen :: John jr.

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Die ersten Unterhosen hab ich bereits im Sommer genäht und sie sind seitdem im Dauereinsatz. Das sieht man ihnen mittlerweile auch an. Der superhübsche Flamingo-Jersey, ein Design von Hamburger Liebe, ist schon etwas verwaschen (was bei den Hilco-Jerseys leider öfters passieren dürfte), wird aber dennoch heiß geliebt! Besonders cool finde ich bei diesem Exemplar, dass vorne durch die Nähte aus den Zwillingsflamingos Drillinge geworden sind. Großartig, oder?


Ich habe die Unterhosen nach dem Schnittmuster John jr. von schnittreif und mo.ni.kate/wollixundstoffix und ich finde sie echt toll. Genäht habe ich sie in der Größe 89/104, passt super und bestimmt noch länger. Ich finde, dass die Unterhosen echt gut sitzen, sie sind nicht labbrig, was bei engeren Hosen ein großer Vorteil ist, da sie sich nicht raufwurschteln. Zwicken und zwacken tun sie auch nicht. 

Ich habe die aller einfachste Version der Pants genäht. Ich habe die Streifen in der vorderen Mitte zugeschnitten und alle anderen Schnitteile einfach als ein Teil. Die Unterhosen sind zwar eh halbwegs schnell genäht, aber mehr Kleinarbeit möchte ich dann doch nicht haben. Auch wenn es mit Seitenstreifen natürlich cool aussieht und vielleicht auch besser für eine Resteverwertung geeignet ist.

Diese mit den Fahrrädern gibts nur einmal, der Stoff von Nosh kam auch schon bei anderen Stücken zum Einsatz.


Da sich aus 30 cm Jersey genau 2 Unterhosen ausgehen, gibts einige gleich zwei mal. So wie diese nun neu genähten, sommerlichen Pants! Ich liebe diesen Hamburger Liebe-Stoff sehr, so frisch, fröhlich, sommerlich und lustig! Der zitronengelbe Jersey passt als Bündchen perfekt dazu.

Ich bin was Muster anbelangt, ja eher zurückhaltend. Aber bei Unterhosen für den Sohn darfs auch mal bunter sein und so hab ich es genossen, damals bei den Lieblingsstücken kleine Stücke in ganz bunt, mit Flamingos oder Feuerwehrzeugs zu bestellen. Die Feuerwehrmenschen warten allerdings noch auf die Verarbeitung... 


Die bisherigen Unterhosen hab ich immer mit Jerseybund mit eingezogenem Gummi genäht. Das gefällt mir sehr gut. Aber auch die Pants mit schönem außenliegendem Gummi obenrum gefallen mir und versprachen ein bissl weniger Arbeit zu sein. Ich hab recht lang gesucht, bis ich einen schön weichen Gummi fand, der sich für diesen Zweck eignet. Allerdings bin ich nun mit der Annäherei nicht zufrieden. Ich hab irrtümlicherweise mit normalem, für diesen Zweck auch noch zu engen Zickzackstich angenäht und nicht mit dem elastischen Drei-Stepp-Zickzack, wie in der Anleitung angegeben. Aber gut, es ist eine Unterhose, erfüllt hoffentlich seinen Zweck und die nächste wird bestimmt hübscher, hoff ich mal! :-D


Bei den Beinabschlüssen hab ich ein wenig experimentiert: Ich hab welche mit normalem, eher weit gestelltem Zickzack genäht - da löst sich nun allerdings stellenweise die Naht. Zugegeben, die Unterhosen werden nicht zimperlich behandelt, manchmal landen schon beide Beine in einem Beinausschnitt... Und dann habe ich einige mit dem Pseudo-Coverlock-Stich veräubert - ich glaub, das ist ganz gut! Als nächstes möchte ich auch noch den Drei-Stepp-Zickzack testen, mal schauen.

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Schnitt: John jr. von schnittreif und mo.ni.kate
Stoffe:  Kamehameha Flamingo und Sweet Life Yummy von Hamburger Liebe, erstanden bei den Lieblingsstücken :: Jersey dunkelgrau meliert von Albstoffe von biostoffe.at :: Fahrräder BMX türkis von Nosh
Gummiband: gekauft bei Herzilein

FrauMarlene kariert

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Ich hab ja schon mehrere FrauMarlenes genäht. Das sind die Shirts mit den Schulterecken, nach dem tollen Schnitt von fritzi&schnittreif. Ich trage sie sehr gern, mir taugen die Schulterecken, der gerade Ausschnitt... doch gerade bei der Langarm-Version aus ziemlich dünnem Jersey hatte ich das Gefühl, dass sie mir einen Tick zu groß ist. Das ist ein wenig das Problem der Doppelgrößen, wenn man da genau die andere Größen-Zusammenfassung bräuchte. Wobei das Problem eigentlich recht schnell gelöst ist, wenn man seinen Schnitt genau zwischen den Linien ausschneidet. Oder einfach beherzt und mutig die kleinere Größe zuschneidet, so wie ich das nun bei meiner karierten FrauMarlene gemacht habe. Ach, das war eine gute Entscheidung, finde ich! Sitzt figurnah, an den Schultern nun wirklich gut und ich fühl mich wohl damit!

Weil ich schon bei manchen Näherinnen gelesen habe, dass sich bei ihnen der Ausschnitt nach außen klappt, vielleicht noch ein Tipp dazu: Ich denke, dass es wichtig ist, den Ausschnitt nicht zu knapp zu versäubern und umzunähen. Ich gebe beim Ausschnitt 12 mm Nahtzugabe dazu, versäubere nicht zu knappkantig mit Pseudo-Overlockstich und nähe dann mit 3fach-Geradstich die gebügelte Kante um. Und da klappt echt gar nicht nach außen...


Auch der finnische Jersey war ein bissl eine Zitterpartie. Den hab ich beim :: stoffbüro :: gesehen und war gleich begeistert, so ein außergewöhnlicher und doch schlichter Stoff! Aber ich war mir nicht ganz so sicher, ob ein Shirt draus auch wirklich toll ausschauen würde - oder eher nach vernähten Putzfetzen oder Gschirrhangerln? Ich hab heute ein sehr nettes und ein "nettes" Kompliment bekommen (jaja, liebe J :-p Dankeschön!) und muss sagen, dass ich selbst schon sehr angetan bin, also mir gefällts echt gut!


Aus den Resten vom Shirt und von der grünen FrauKarla hab ich mir einen Bündchenloop genäht. Auf der einen Seite also grüner Jersey und passendes Bündchen für den engeren Sitz und auf der andern Seite der Karo-Stoff. Nachdem ich meinen ersten Bündchenloop letztes Jahr auf der re:publica verloren habe, gibts nun endlich einen Ersatz!

Ja und heute hatte ich einen zauberhaften Foto-Assistenten, der es geliebt hat, auf den Fernauslöser der Kamera zu drücken. Zuerst hat er sich immer zu mir aufs Foto gestellt, nach einigen blogtauglichen Fotos hat er mich gebeten, lustige Gesichter zu machen. Wir hatten beide viel Spaß! Und euch lassen wir gern dran teilhaben! :-D



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Usedom :: Meergrün

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Heute verlier ich nicht viele Worte, ich zeig euch einfach mein nächstes Usedom-Shirt, nach dem tollen Schnittreif-Schnitt. Das erste könnt ihr euch hier anschauen. Diesmal habe ich die sanftere Fledermaus-Linie gewählt, auch sehr schön! Wieder mit kurzem Ärmel-Bündchen aus dem selben Lillestoff-Jersey. Das Halsbündchen ist aus dem etwas helleren Bündchenstoff, den ihr von hier schon kennt.


Ich habe also wieder mal einen schönen Grünton vernäht, der diesmal auch einen wirklich schönen Namen hat! Nach Alge und Jungle also Meergrün. Wobei .. vielleicht machen die Algen das Meer( )grün und es ist die selbe Farbe? Ich weiß es nicht, ihr lieben Mäusegesichter, täte J an dieser Stelle die Maus Frederik zitieren. Habt einen schönen Tag - ich schau jetzt zu RUMS 7/2016.

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Schnitt: Usedom von schnittreif 
Stoffe: Jersey meergrün von Lillestoff, gekauft bei biostoffe.at :: Bündchen in der Farbe alge, Lebenkleidung, aus dem Stoffsalon

Usedom :: zweifärbig

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Die Mädels der fritzi&schnittreif-Probenähtruppe haben mir des öfteren den Usedom-Schnitt schmackhaft gemacht. Änni meinte, dass das Fledermausshirt einfach in jeden Kleiderschrank gehört und auch Kathi und Miri zeigten so verlockende Usedoms her! Ich hatte anfangs Bedenken, dass der Schnitt bei kleinen Menschen wie mir nicht so vorteilhaft aussieht und vielleicht auch recht aufträgt. Blabla ... ich hab mich überzeugen lassen und meine Bedenken sind nun wie weggeblasen.
Usedom ist echt cool!



Man kann das Shirt mit langen Armbündchen oder normalen langen Ärmeln nähen und im Grunde auch mit kurzen Ärmeln wenn man dort, wo die Ärmelbündchen-Linie ist einfach abschneidet. Ich habe mich für die Version mit langen Ärmeln entschieden, nachträglich jedoch ein kurzes Bündchen hinzugefügt, damit die Ärmel nicht so leicht raufrutschen, gerade wenn ich was drüber ziehe. Außerdem gibts zwei Fledermaus-Linien, ich hab mich für die weitere entschieden - wegnähen wäre ja immer noch gegangen. Gefällt mir aber so echt gut! Ich finde, das Shirt trägt gar nicht auf, der Jersey fällt so leicht. Ein echt tolles Tragegefühl auch...


Ach ja, die Zweifarbigkeit war eigentlich nicht geplant. Bei normal breitem Stoff braucht man für Usedom natürlich mehr Stoff als für andere Shirts und ich hab den vorhandenen Stoffrest etwas unterschätzt. Also habe ich zum dunkelblauen Nosh-Jersey einen grauen Stoff, den mir meine Schwester sozusagen vererbt hat, verwendet. Ich war sehr überrascht, wie gut mir das gefällt, Vorder- und Rückseite in zwei verschiedenen Farben, nicht so sportlich wie gedacht. Dass auch die Ärmel zweifarbig sind, macht echt einen coolen Effekt, besonders bei verschränkten Armen.

Also, genug der Begeisterungsworte... da kommen noch so einige Usedoms in nächster Zeit, ihr seid gewarnt! Und ich bin gespannt, wie viele von euch - so wie ich - schwach werden, bei dem tollen Schnittreif-Schnitt.


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Leinenhose :: Marineblau

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Ich hab mir eine marineblaue Leinenhose genäht. Den Stoff, eine Leinen-Baumwoll-Mischung, habe ich im nigelnagelneuen Online-Shop vom :: stoffbüro :: bestellt. Für die Kellerfaltenhose sollte es ein dünner Stoff sein, der recht weich fällt und ich bin mit der Wahl sehr zufrieden! Außerdem ist der Stoff breiter als gedacht, die Hosenbeine hatten in doppelter Lage nebeneinander Platz - so habe ich noch einen Rest für einen Sommerrock! Sehr fein!


Den inneren Bund habe ich aus dunkelblauem Cord genäht. Diese Entscheidung hab ich gefällt, weil ich dachte, dass ich kein dunkles Bügelvlies mehr habe, um den Bund zu verstärken. Und ich hatte die Befürchtung, dass das weiße Vlies durchscheinen würde. Aber ich hab doch noch schwarzes Bügelvlies in meiner Kiste gefunden, aber die Cord-Idee gefiel mir, also ist der Bund nun doppelt verstärkt.


Die Häckchen sind noch provisorisch, denn eigentlich gehört hier ja ein Hosenhaken rein, aber ich hab vergessen, einen zu kaufen, wollte mit der Hose aber gestern schon beim Flüchtlingsball antanzen! :)


Die Hose hab ich nach einem Burda-Schnitt genäht und es ist schon die dritte nach dem Kellerfalten-Hosenschnitt. Einmal aus Anzugstoff aus Schurwolle und einmal aus einer Art Sommerjeans... Diesmal allerdings eine Nummer kleiner - da die anderen zwei im Grunde leider zu groß sind, was mir Anfangs nicht ganz so bewusst war oder sie wurden weiter.... Also so boyfriend-mäßig, was aber bei meiner Größe und Figur nicht wirklich schmeichelt. So bin ich nun aber sehr zufrieden, sie sitzt super! Ich hab mich gestern wirklich sehr wohl gefühlt damit!


Was ich immer ganz schwierig finde ist die Länge der Hose zu bestimmen. Im Stehen ist die Hose wohl ein wenig zu lang, aber ich hasse es, wenn im Sitzen das halbe Wadel frei liegt. Wie macht ihr das? Wie machen das die Profis?


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Stoffe: Leinen-Baumwoll-Stoff in marine vom :: stoffbüro :: 
Schnitt: Hose mit Kellerfalten aus dem Burda easy fashion

Raglanshirt :: Superhelden

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Ich bin ja meist recht zurückhaltend, was die großen Hypes um manche Stoffe anbelangt. Viele davon finde ich zwar auch (anfangs) echt toll, aber wenn die jede/r hat, mag ich sie oft nicht mehr. Allerdings muss man sich ja da immer vor Augen halten, dass die deutschsprachige Näh-Bloggerinnen-Szene im Grunde ja recht überschaubar ist - wie viele Näh-Bloggerinnen habt ihr in eurem Freundeskreis? - und somit auch die Reichweite der so beliebten Stoffe. Auch wenn man diesen einen Stoff der einen Firma oder die Stoffe dieser einen DesignerIn plötzlich in jedem zweiten Blog wiederfindet.


Also gibts auch bei mir manchmal die ganz beliebten Stoffe zu finden! Sind ja schon toll. So wie dieser hier - der Superhelden-Stoff, gezeichnet von Susalabim, produziert in Bioqualität von Lillestoff, den ich schon Anfang August gekauft habe.

Und nun kombiniert mit gelbem Flamé-Jersey und Ringelbündchen zu einem Raglanshirt für J vernäht habe. Das gelb passt so gut zu dem Stoff und die Flamé-Jerseys von Nosh haben einfach so eine unglaublich tolle Qualität!


Ach, ich lieb diesen kleinen Menschen so gern - wie er selbst sagen würde - konzentriert abmessend, turnend Regen schauend... <3


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Schnitte :: Raglanshirt von Klimperklein, Größe 104 :: Hose: Mix&Moritz

Stoffe :: Superhelden von Lillestoff über die Lieblingsstücke :: Flaméjersey und Ringelbündchen von Nosh :: graues Bündchen aus meinem Fundus